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Posts Tagged ‘Biographie’

Laotse (auch: Laozi – „Alter Meister) ist der Überlieferung nach der Ahnherr des chinesischen DAOISMUS (Taoismus). L. hat, wenn es ihn überhaupt als Persönlichkeit gab (dies wird von der Wissenschaft stark bezweifelt), vermutlich im 6. Jhdt. v.u.Z. (nach anderen Quellen im 4.-3. Jhdt. v.u.Z.) gelebt. Angeblich soll er ein älterer Zeitgenosse von Konfuzius gewesen sein.

Laotse gilt als der legendäre Verfasser des „Tao-tê-king“ (auch: Dao De Jing), dem kanonischen Werk des Tao und vom Tê, das zwischen dem 5. u. 3. Jhdt. v.u.Z. entstanden ist.laotse-wikipedia Zum „Tao-tê-king“ heißt es bei Wikipedia (07.04.09):

„Das Dàodéjīng, das einzige Werk, das Lǎozǐ zugeschrieben wird, umfasst etwa 5000 altchinesische Schriftzeichen. Es existieren zahlreiche Übersetzungen, die sich allesamt erheblich unterscheiden, da es keineswegs einfach ist, in der Vieldeutigkeit vieler dieser Zeichen den ursprünglichen Gedanken zu erkennen und angemessen zu formulieren. Einige der Übersetzungen sind schwer mit dem trotz dieser Vieldeutigkeit erkennbaren Gedankengut des Dàodéjīng zu vereinbaren, da sie etwa eine stark esoterische Terminologie verwenden, die den zumeist sehr klaren Beobachtungen Lǎozǐs nicht gerecht werden kann, oder auf andere Weise mehr von den Ansichten des Übersetzers selbst einfließt als von Lǎozǐ.“

Das in Versform gebrachte Werk, hat für den philosophischen und religiösen Daoismus eine außerordentlich große Rolle gespielt. Die heftige Kulturkritik, die in dem Laotse zugeschriebenen Werk geübt wird, lässt sich vermutlich durch die instabilen Zeiten im alten China erklären. Es war eine Zeit permanenter Kriege, größter Not und sozialer wie politischer Erosion. Von Laotse selbst, wissen wir nur sehr wenig. Aber die Kernideen ’seiner‘ Weltanschauung sind uns bekannt. Sie haben, ähnlich wie auch der Konfuzianismus, zu dem sie in Konkurrenz traten, Philosophie und Kultur Japans mittelbar stark geprägt.

L. sieht in den Dingen vor allem den steten Wandel. Nur das TAO ist das unveränderliche Prinzip (Urprinzip) allen Daseins. Das Tao „wirkt“ (handelt) „nicht“ (Wu-wei) – es wirkt also spontan. Die Welt, und das ganze Universum ordnen sich nach zwei Prinzipien: YIN und YANG. Diese beiden Prinzipien geben der Welt ihren Rhythmus. Tao ist das vereinende Prinzip dieser Polaritäten, die sich in ständiger Bewegung befinden. Das kann man gut nachempfinden, wenn man sich das klassische Symbol betrachtet.

ying_yang_laotse_wikipediaVorbild für die philosophische Betrachtung waren vermutlich Prozesse in der Natur, so wie das „Stirb und Werde“, die Rhythmen, die wir in den Jahreszeiten, oder den Gezeiten des Meeres finden. Der Mensch soll sich von den Rhythmen, die ihn umgeben, leiten, ja gewissermaßen tragen, lassen. Der Daoismus wendet sich gegen die Vorstellungen des Konfuzius und dessen politischen und gesellschaftlichen Tugendideale. Stattdessen werden Selbstbestimmung und Menschenliebe betont. Bei Ziegenfuss/Jung heißt es:

„Wer im Sinne des Tao sein Leben führt, ist wunschlos, frei von Begehrlichkeit, im Einklang mit dem waltenden Wesen. Im Grundzug ist L.s Lehre dem mystischen Pantheismus der europäischen Philosophie vergleichbar.“ (II, 17)

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„Es gibt keine ein für allemal richtige Bewegung.
Richtig wird die Bewegung nur dann,
wenn sie in jedem Augenblick neu gesucht, neu gefunden,
neu geformt, gleichsam neu geschaffen wird.“

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Frank Ostoff trägt den 5. Dan Aikikai (Tokio) und leitet das Aikido-Zentrum-Düsseldorf.

Als Ingenieursassistent kam er nach Oldenburg. Während er die Meisterschule für das Mechanikerhandwerk besuchte, begann er dort mit Aikido. Angeregt durch seine Lehrer  führte ihn sein Weg zum Aikido-Zen Institut von Gerhard Walter in Berlin. Die Zeit dort als Meisterschüler ermöglichte es ihm, sein Studium bei Christian Tissier in Paris fortzusetzen. Dort vertiefte sich der Kontakt zu Yamaguchi Sensei und Endo Sensei und er folgte ihren Einladungen nach Japan. ostoff-frankundjens

1991 eröffnete er das Aikido Dojo Düsseldorf und begann seine Lehrtätigkeit. Die Teilnahme an vielen internationalen Lehrgängen schuf Freundschaften und gute Kontakte zu anderen Aikido-Meistern aus Europa und Japan, die seine Arbeit im Zentrum unterstützen und bereichern. Daraus entwickelte sich auch die langjährige und kreative Zusammenarbeit mit Jan Nevelius und Jorma Lyly aus Stockholm. Jedes Jahr leiten die drei ein internationales Sommerseminar in Lillsved an der schwedischen Küste.

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YOSHIGASAKI, Kenjiro (* 1951)

Yoshigasaki ist der Gründer der Ki no Kenkyukai Association Internationale.

Er wurde 1951 in Kagoshima (Japan) geboren und war direkter Schüler von Koichi TOHEI (*1920).

Yoshigasaki lehrt seit 1977  Ki, Kenkodo und Aikido in Europa, Südamerika, Südafrika und anderen Regionen. Er entwickelt das Konzept von Ki und Aikido auf der Basis der Techniken von Tohei weiter.yoshigasaki

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NISHIO, Shoji (1927-2005)

Nishio wurde in Shimokia (Präfektur Aomori, Japan) am 05. Dezember 1927 geboren. 1942 fing er mit Judo an und trainierte ab 1950 auch Karate.

Zwei Jahre später kam er das erste Mal mit Aikido in Kontakt. nishioVom Hombu Dojo erhielt er 1976 den 8. Dan. Zehn Jahre lang, war Nishio Ushideshi bei Osensei. Er trug außerdem den 7. Dan Karate und den 6. Dan Judo. Er starb in Tokio am 15. März 2005.

Der Stil von Shoji Nishio  wird in Deutschland von zwei Schulen gelehrt.

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