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Posts Tagged ‘Gewalt’

André Protin schreibt in seinem Buch: „Aikido. Die Kampfkunst ohne Gewalt …“ zum Thema:

„… Das eigene Leben zu verteidigen, ist jedermann gegeben; es aber zu verteidigen, ohne das Leben eines anderen zu gefährden, ist viel schwieriger, und eben diese ist Sinn und Zweck des Aikido. Denn in dem Wissen, dass die Gewalt in uns allen angelegt ist, weigert sich Aikido, ihre Existenz zu verleugnen. Aber ebenso wenig kriecht es vor der Gewalt zu Kreuze, indem es das eigene Tun zu einer Art körperlicher Ausdrucksübung verharmlost. Da es selbst aus blutrünstiger Gewalt hervorgegangen ist, kennt Aikido das Faszinosum der Gewalt: Sie befreit uns von den Fesseln aller Ängste und Rücksichten. Aus diesen Gründen bekämpft es die Gewalt in ihrem eigenen Rahmen und unter den Bedingungen ihrer spektakulärsten und zugleich geläufigsten Äußerungen. Es tritt ihr nicht mit gleicher Macht und Gewalt entgegen, sondern hält ihr nur einen Spiegel vor, den unbestechlichen Spiegel eines gelassenen, friedenstiftenden Geistes.“
(A. Protin, [2, Aufl.]  1986: 122)

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Im Aikido setzen wir uns immer wieder mit Fragen von „Gewalt“ oder „Gewaltlosigkeit“ auseinander.

Ich bin mir aber nicht sicher, ob wir den Begriff wirklich in seiner ganzen Tragweite verstehen.

osorno-vulkan

Bertolt BRECHT schreibt um 1936 ein Gedicht, in dem er auf die Frage der „Gewalt“ eingeht:

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Im Werk von Bertolt BRECHT, der sich viel mit chinesischer Philosophie beschäftigt hat, gibt es mannigfache Bezüge zu Themen, die auch im Aikido eine große Rolle spielen. Ich glaube das erste Mal bin ich darauf aufmerksam geworden, als ich ein kurzes Poem von ihm fand, das über eine japanische Maske handelt, die in seinem Zimmer hing.

bertoltbrecht

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